AGO AG Energie + Anlagen veröffentlicht Neun-Monats-Zahlen 2009
- Umsatzsteigerung um 25 Prozent auf TEUR 32.125
- EBIT in Höhe von TEUR 404
- Erwartung eines sehr starken vierten Quartals
- Auftragsbestand zum 30. September 2009 um 68 Prozent auf TEUR 34.767 gesteigert
Kulmbach, 5. November 2009: Die AGO AG Energie + Anlagen (WKN: A0LR41 / ISIN: DE000A0LR415) hat heute ihren Neun-Monats-Bericht 2009 veröffentlicht. In den ersten neun Monaten 2009 stiegen die Umsatzerlöse um 25 Prozent auf TEUR 32.125 (Vorjahr: TEUR 25.676). Etwa 95 Prozent der Umsatzerlöse wurden im Inland erzielt. Das Bruttoergebnis vom Umsatz belief sich bei einer Marge von 9,79 Prozent (Vorjahr: 12,67 Prozent) auf TEUR 3.146 (Vorjahr: TEUR 3.254). Zum Bilanzstichtag des 30. September 2009 betrug das EBIT TEUR 404 nach TEUR 1.389 im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Entsprechend verringerte sich auch das Periodenergebnis von TEUR 475 zum 30. September 2008 auf TEUR -56 zum 30. September 2009. Das Ergebnis je Aktie belief sich in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres bei einer Aktienanzahl von 4.000.000 auf EUR -0,01 (Vorjahr: EUR 0,12).
„Nach wie vor sind im Geschäftsjahr 2009 der AGO AG Energie + Anlagen keine ergebnisrelevanten Auswirkungen durch die Finanz- und Wirtschaftskrise zu erwarten. Die Gründe dafür liegen in der strategischen Voraussicht im Hinblick auf die Aufstellung des Konzerns, der generell hohen Nachfrage nach Energieversorgungsanlagen und unserer Expansionsstrategie. Der Ergebnisrückgang zum 30. September 2009 gegenüber dem vergleichbaren Vorjahr resultiert aus einem Rechtsstreit zum Wärmepreisanstieg mit einem Wärmekunden und aus der Wartungspause am Biomasseheizkraftwerk Alperstedt. Vor dem Hintergrund dieser beiden Sondereffekte sind wir mit der Brutto-Marge von 9,79 Prozent dennoch zufrieden. In der isolierten Quartalsbetrachtung ist uns gegenüber dem zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres sogar fast die Verdopplung der Brutto-Marge auf 10,40 Prozent im dritten Quartal 2009 gelungen“, erklärt Hans Ulrich Gruber, Vorstandssprecher der AGO AG Energie + Anlagen.
Die wesentlichen Hauptumsätze mit margenträchtigen Bauausführungen werden durch die Saisonalität im Geschäftsmodell der AGO AG grundsätzlich in der zweiten Jahreshälfte verzeichnet. „So gehen wir weiterhin für das Geschäftsjahr 2009 von einem sehr starken vierten Quartal aus und bekräftigen unsere Prognose für das Gesamtjahr von einem Umsatz deutlich über dem Vorjahresniveau und einem gesteigerten Ertrag“, so Hans Ulrich Gruber.
Zum 30. September 2009 wies die AGO AG eine Bilanzsumme in Höhe von TEUR 35.765 aus (31. Dezember 2008: TEUR 38.038). Das Eigenkapital verringerte sich von TEUR 13.043 auf TEUR 12.730. Demnach erhöhte sich die Eigenkapitalquote von 34,3 Prozent zum 31. Dezember 2008 auf 35,6 Prozent zum 30. September 2009. Die liquiden Mittel betrugen zum Stichtag des Neun-Monats-Berichts 2009 TEUR 5.855 (31. Dezember 2008: TEUR 7.679) und die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten TEUR 2.035 (31. Dezember 2008: TEUR 1.702).
Der Auftragsbestand zum 30. September 2009 belief sich auf TEUR 34.767 (30. September 2008: TEUR 20.756) und hat sich somit um knapp 68 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum erhöht. Verglichen mit dem Wert zum 31. Dezember 2008 von TEUR 28.300 hat sich der Auftragsbestand um 22,9 Prozent erhöht.
„Neben dem deutlich gesteigerten Auftragsbestand zum Stichtag des Neun-Monats-Berichts 2009 verdeutlicht auch der Rekordauftragseingang zum 31. Oktober 2009 in Höhe von TEUR 66.075 das hohe wirtschaftliche Interesse an regenerativen Energien und eine hohe Wertschätzung an der innovativen Umsetzung von Energieversorgungslösungen mit der von AGO verwendeten Technologie für Industrieunternehmen, Kommunen und Energieversorger“, erklärt Hans Ulrich Gruber, Vorstandssprecher der AGO AG Energie + Anlagen.
Der Neun-Monats-Bericht 2009 steht ab sofort zum Download zur Verfügung
Über AGO AG Energie + Anlagen
Das 1980 gegründete Unternehmen mit Sitz in Kulmbach ist Spezialist im Bereich innovativer und effizienter Energieversorgungsanlagen für Industriekunden und Kommunen. Dabei fokussiert sich die AGO AG Energie + Anlagen auf die Geschäftsfelder Anlagenplanung, Anlagenbau sowie Service und Beratung. Die Kernkompetenz der Gesellschaft liegt vor allem bei Blockheizkraftwerken, im wärme-, kälte- und lufttechnischen Anlagenbau, Biomasseheizkraftwerken und der Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung. Standortstudien/-entwicklung, Energieeffizienzberatung, Roh- und Brennstoffmanagement sowie das Emissionshandelsmanagement runden das Geschäftsmodell ab. AGO steht für Effizienz, Sicherheit und Technologiekompetenz ihrer Energieversorgungsanlagen.
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