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AGO AG: Geschäftszahlen 2010

  • Umsatz: +5,1 Prozent auf EUR 52,8 Millionen
  • Hohe negative Einmaleffekte in Höhe von rund EUR 7,1 Millionen
  • EBIT: minus EUR 7,95 Millionen (Vorjahr: EUR 1,67 Millionen)
  • Liquide Mittel: EUR 9,8 Millionen (Vorjahr: EUR 10,3 Millionen)
  • Auftragseingang per 31.03.2010: EUR 21,0 Millionen
  • Ausblick 2011: deutlich positives Ergebnis erwartet

Kulmbach, 29. April 2011: Die AGO AG Energie + Anlagen (WKN: A0LR41, ISIN: DE000A0LR415) hat heute ihren Geschäftsbericht 2010 gemäß IFRS-Rechnungslegung veröffentlicht.

Im Geschäftsjahr 2010 stiegen die Umsatzerlöse von EUR 50,3 Millionen um 5,1 Prozent auf EUR 52,8 Millionen. Davon wurden rund 10,2 Prozent im Ausland realisiert. Die Bruttomarge belief sich auf 4,4 Prozent nach 10,2 Prozent zum Vorjahr. Der Anstieg der Herstellungskosten ergibt sich insbesondere aus hohen Wärmeversorgungskosten der Biomasseanlage in Alperstedt, die aufgrund des erst zum Ende des Geschäftsjahres 2010 abgeschlossenen Rechtsstreits getragen werden mussten. Das EBIT verschlechterte sich im Jahr 2010 auf minus EUR 7,95 Millionen nach EUR 1,67 Millionen im Vorjahr. Hauptursächlich waren Einmaleffekte aus dem Alperstedt-Rechtsstreit. So mussten außerplanmäßige Wertminderungen auf das Sachanlagevermögen in Höhe von EUR 5,3 Millionen sowie hohe sonstige betriebliche Aufwendungen von EUR 1,8 Millionen realisiert werden. Das Konzernergebnis verringerte sich entsprechend auf minus EUR 8,3 Millionen (Vorjahr: EUR 0,3 Millionen). Somit belief sich das Ergebnis je Aktie (Aktienanzahl: 4.000.000) auf EUR -2,07 (Vorjahr: EUR 0,06).

Zum 31. März 2011 konnte die AGO AG Energie + Anlagen einen Auftragseingang von EUR 21,0 Millionen sowie einen Auftragsbestand von EUR 47,1 Millionen exclusive der Investitionsprojekte Berga und St. Luce verzeichnen. Beide Projekte wurden wegen noch nicht abgeschlossener Finanzierung zum 31.12.2010 aus dem Auftragsbestand genommen.

„Der Fokus der AGO AG Energie + Anlagen lag im Geschäftsjahr 2010 insbesondere auf dem Ausbau grundlegender Voraussetzungen für das künftige Unternehmenswachstum in dezentralen Energieversorgungsanlagen und internationaler Expansion. Vor allem beurteilen wir die Chancen bei der Errichtung dezentraler Energieversorgungsanlagen, nicht zuletzt aufgrund der aktuellen Bearbeitung von Anlagen mit einer elektrischen Leistung von insgesamt knapp unter 50 Megawatt, als positiv. So erwarten wir nach dem schwierigen Jahr 2010 ein deutlich positives Ergebnis in 2011 mit steigender Tendenz für die Folgejahre. Die Liquidität zum 31. Dezember 2010 in Höhe von EUR 9,9 Millionen gibt uns ausreichend Handlungsspielraum, um unsere Zielsetzungen zu verfolgen“, so Hans Ulrich Gruber, Vorstandssprecher der AGO AG Energie + Anlagen.

Der Geschäftsbericht 2010 steht ab sofort zum Download zur Verfügung


Über AGO AG Energie + Anlagen

Das 1980 gegründete Unternehmen mit Sitz in Kulmbach ist Spezialist im Bereich innovativer und effizienter Energieversorgungsanlagen für Industriekunden und Kommunen. Dabei fokussiert sich die AGO AG Energie + Anlagen auf die Geschäftsfelder Anlagenplanung, Anlagenbau sowie Service und Beratung. Die Kernkompetenz der Gesellschaft liegt vor allem bei Blockheizkraftwerken, im wärme-, kälte- und lufttechnischen Anlagenbau, Biomasseheizkraftwerken und der Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung. Standortstudien/-entwicklung, Energieeffizienzberatung, Roh- und Brennstoffmanagement sowie das Emissionshandelsmanagement runden das Geschäftsmodell ab. AGO steht für Effizienz, Sicherheit und Technologiekompetenz ihrer Energieversorgungsanlagen.

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