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AGO AG veröffentlicht dritten Quartalsbericht 2010

  • Fokus in 2010 auf Sicherung langfristig konstanter Ertragsströme
  • Umsatzanstieg auf TEUR 13.995 (+1,1 %); EBIT von TEUR +16 (Vorjahr; TEUR 344)
  • Bruttomarge unter Einfluss von Bewertungskorrekturen und starkem Wettbewerb
  • Einigung im Rechtsstreit mit dem Wärmekunden in Alperstedt: Deutliche Wertberichtigung des Anlagenwertes führt zu Verlust in 2010; Folgejahre von Einmaleffekt unbetroffen

Kulmbach, 22. Dezember 2010: Die AGO AG Energie + Anlagen (WKN: A0LR41, ISIN: DE000A0LR415) hat heute den dritten Quartalsbericht 2010 gemäß IFRS-Rechnungslegung veröffentlicht.

Der Fokus der ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2010 der AGO AG Energie + Anlagen lag insbesondere auf dem Ausbau grundlegender Voraussetzungen für das künftige Unternehmenswachstum und der Sicherung langfristig konstanter Ertragsströme. So erhöhten sich die Umsatzerlöse von TEUR 32.125 um 12,8 Prozent auf TEUR 36.232. Das Bruttoergebnis vom Umsatz reduzierte sich von TEUR 3.146 um 41,6 Prozent auf TEUR 1.838. Dementsprechend belief sich die Bruttomarge auf 5,07 Prozent (Vorjahr: 9,79 Prozent). Der Anstieg der Herstellungskosten ergibt sich insbesondere aus Bewertungskorrekturen sowie durch den langen, harten Winter mit hohen Wärmeversorgungskosten in Alperstedt bei laufendem Rechtsstreit zum Berichtsstichtag. Insgesamt konnten auch höhere Errichtungskosten durch die Erhöhung der Stahlpreise in Zeiten der allgemeinen Konjunkturschwäche bei gleichzeitig hohem Wettbewerb nicht weitergegeben werden. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBIT) reduzierte sich in den ersten neun Monaten 2010 von TEUR 404 um TEUR 1.090 auf TEUR -686. Das Periodenergebnis des Konzerns wurde mit TEUR -1.124 ausgewiesen (Vorjahr: TEUR -56). Entsprechend belief sich das Ergebnis je Aktie bei 4.000.000 Aktien auf EUR -0,28 (Vorjahr: EUR -0,01).

Im isoliert betrachteten dritten Quartal 2010 beliefen sich die die Umsatzerlöse mit TEUR 13.995 etwa auf dem Niveau des Vorjahresquartals (Vorjahr: 13.841). Das Bruttoergebnis vom Umsatz reduzierte sich von TEUR 1.440 auf TEUR 1.163. Die Brutto-Marge belief sich somit auf 8,31 Prozent (Vorjahr: 10,40 Prozent). Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBIT) sank von TEUR 344 um TEUR 328 auf TEUR 16. Das Periodenergebnis des Konzerns betrug im dritten Quartal 2010 TEUR -286 (Vorjahr: TEUR 137).

“Für das Geschäftsjahr 2010 gehen wir weiterhin von einem Umsatzanstieg aus. Nach der am 24. November erfolgten Einigung im Rechtsstreit mit dem Wärmekunden des Biomasseheizkraftwerkes in Alperstedt sind wir zu einer bis zu ¾ Wertberichtigung des Anlagenwertes in Alperstedt gezwungen, die zu einem erheblichen Verlust in 2010 führen wird. Die folgenden Geschäftsjahre bleiben von diesem Einmaleffekt jedoch unberührt. Mit einem Auftragseingang in Höhe von TEUR 44.390 und einem Auftragsbestand von TEUR 46.797 zum 30. September 2010 sowie aktuell einem Auftragseingang deutlich über TEUR 60.000 insbesondere in Deutschland und Italien sehen wir die Unternehmensentwicklung der AGO AG Energie + Anlagen nach der Einigung in Alperstedt positiv”, so Hans Ulrich Gruber, Vorstandssprecher der AGO AG Energie + Anlagen.

Der Q3-Bericht 2010 steht ab sofort zum Download zur Verfügung


Über AGO AG Energie + Anlagen

Das 1980 gegründete Unternehmen mit Sitz in Kulmbach ist Spezialist im Bereich innovativer und effizienter Energieversorgungsanlagen für Industriekunden und Kommunen. Dabei fokussiert sich die AGO AG Energie + Anlagen auf die Geschäftsfelder Anlagenplanung, Anlagenbau sowie Service und Beratung. Die Kernkompetenz der Gesellschaft liegt vor allem bei Blockheizkraftwerken, im wärme-, kälte- und lufttechnischen Anlagenbau, Biomasseheizkraftwerken und der Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung. Standortstudien/-entwicklung, Energieeffizienzberatung, Roh- und Brennstoffmanagement sowie das Emissionshandelsmanagement runden das Geschäftsmodell ab. AGO steht für Effizienz, Sicherheit und Technologiekompetenz ihrer Energieversorgungsanlagen.

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