AGO AG veröffentlicht Q1-Zahlen und Ausblick auf das Gesamtjahr 2010
- Q1-Zahlen 2010 zeigen wenig Aussagekraft für das Gesamtjahr
- Deutliche Umsatzsteigerung für 2010 erwartet
- EBIT 2010 mindestens auf Vorjahresniveau von TEUR 1.673
- Hoher Auftragseingang und Auftragsbestand sowie zahlreiche Angebotsanfragen
Kulmbach, 31. Mai 2010: Die AGO AG Energie + Anlagen (WKN: A0LR41, ISIN: DE000A0LR415) veröffentlicht ihr Zahlenwerk zum ersten Quartal 2010 gemäß IFRS-Rechnungslegung.
Im ersten Quartal 2010 stiegen die Umsatzerlöse von TEUR 7.245 um 80 Prozent auf TEUR 13.032. Das Bruttoergebnis vom Umsatz reduzierte sich von TEUR 1.123 um TEUR 1.385 auf TEUR -262. Das negative Bruttoergebnis ergibt sich aus erhöhten Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen, aufgrund von Bewertungskorrekturen und hohen, vom Winter stark geprägten Wärmeversorgungskosten in Alperstedt bei noch laufendem Rechtsstreit. Auch das regelmäßige Anfallen von weniger margenträchtigen Bauausführungen im ersten Quartal eines Geschäftsjahres war für den Anstieg der Herstellungskosten verantwortlich. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBIT) reduzierte sich um TEUR 1.445 auf TEUR -1.063 (Vorjahr: TEUR 382). Zuzüglich der Minderheitsanteile in Höhe von TEUR 25 (Vorjahr TEUR 13) wurde das Periodenergebnis des Konzerns für das erste Quartal 2010 mit TEUR -852 ausgewiesen (Vorjahr: TEUR 141). Das Ergebnis je Aktie belief sich bei 4.000.000 Aktien auf EUR -0,21 (Vorjahr: EUR 0,04).
„Die positive Gesamtentwicklung der AGO wird im Zahlenwerk des ersten Quartalsabschlusses 2010 nicht abgebildet und muss als wenig aussagekräftig beschrieben werden. Neben Bewertungskorrekturen, die sich vollständig im Bruttoergebnis niederlegen, aber im Laufe des Jahres von Kundeseite ausgeglichen werden, ist das Zahlenwerk des ersten Quartals von der typischen Saisonalität des Geschäftsmodells der AGO AG Energie + Anlagen geprägt. Ferner führte der harte, lange Winter mit hohem Ölverbrauch vor dem Hintergrund des laufenden Rechtsstreites in Alperstedt zu einem stark negativem Einfluss auf das Bruttoergebnis. Hier sind wir jedoch optimistisch in diesem Jahr eine Lösung zu finden“, so Hans Ulrich Gruber, Sprecher des Vorstands der AGO AG Energie +
Anlagen.
Für das Gesamtjahr 2010 erwartet die AGO AG Energie + Anlagen eine deutliche Umsatzsteigerung und ein EBIT, welches sich mindestens auf dem Niveau des Jahres 2009 in Höhe von TEUR 1.673 wiederfinden sollte. Im Hinblick auf den Auftragseingang bis Mitte Mai in Höhe von TEUR 25.000, einem Auftragsbestand zum gleichen Zeitpunkt von TEUR 43.000 und zahlreichen Angebotsanfragen wird auch eine Ergebnisverbesserung zum Vorjahr nicht ausgeschlossen.
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Der Q1-Bericht 2010 steht ab sofort zum Download zur Verfügung
Über AGO AG Energie + Anlagen
Das 1980 gegründete Unternehmen mit Sitz in Kulmbach ist Spezialist im Bereich innovativer und effizienter Energieversorgungsanlagen für Industriekunden und Kommunen. Dabei fokussiert sich die AGO AG Energie + Anlagen auf die Geschäftsfelder Anlagenplanung, Anlagenbau sowie Service und Beratung. Die Kernkompetenz der Gesellschaft liegt vor allem bei Blockheizkraftwerken, im wärme-, kälte- und lufttechnischen Anlagenbau, Biomasseheizkraftwerken und der Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung. Standortstudien/-entwicklung, Energieeffizienzberatung, Roh- und Brennstoffmanagement sowie das Emissionshandelsmanagement runden das Geschäftsmodell ab. AGO steht für Effizienz, Sicherheit und Technologiekompetenz ihrer Energieversorgungsanlagen.
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