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AGO AG Energie + Anlagen stellt Klimaschutzprojekt der breiten Öffentlichkeit vor

+++ Reduktion des klimaschädlichen CO2 Ausstoßes im Mittelstand
+++ Freiwillige Teilnahme am Emissionshandel für Anlagen von 400 kW bis 19,9 MW
+++ 50 Anmeldungen zur Veranstaltung innerhalb von nur drei Tagen

Kulmbach, 28. Juli 2008: Die AGO AG Energie + Anlagen (WKN: A0LR41; ISIN: DE000A0LR415) lud zur Auftaktveranstaltung zum nationalen Klimaschutzprojekt nach Bayreuth. Schon nach wenigen Tagen war unser Platzkontingent restlos ausgebucht“, staunte AGO-Vorstandsmitglied Hans Ulrich Gruber nicht schlecht über die Resonanz auf seine Veranstaltung. „Die Unternehmen wissen, dass sie mit Klimaschutzmaßnahmen erstens etwas für die Umwelt tun und daraus zweitens wirtschaftliche Vorteile ziehen können.“ Einer der flexiblen Mechanismen, die im Kyoto-Protokoll festgehalten sind, ist der Emissionshandel. Er soll Unternehmen dazu bewegen, ihre eigenen Energieanlagen möglichst klimafreundlich umzurüsten. Wer seine CO2-Emissionen verringert, kann seine Emissionsberechtigungszertifikate gewinnbringend verkaufen. Wer hingegen den Ausstoß erhöht, muss solche Zertifikate kaufen.

Mit dem Klimaschutzprogramm betritt die AGO AG Energie + Anlagen ein noch weitestgehend unbestelltes Neuland. Ziel ist es, mittelständische Unternehmen aus Deutschland zu bewegen, ihre Energieversorgung im Rahmen einer Joint Implementation von fossilen Brennstoffen auf regenerative Alternativen umzustellen. Das funktioniert allerdings nur, wenn das Unternehmen nicht bereits aufgrund behördlicher Auflagen gezwungen ist, den Betrieb seiner alten Energiezentrale einzustellen. „Wir wollen die Unternehmen zu einem freiwilligen Umschwenken auf regenerative Energie bewegen“, betont Jürgen Frisch, Leiter Consulting, Emissionshandel und internationaler Klimaschutz. Early Conversion (frühzeitiger Übergang) nennt AGO das. Angesprochen fühlen sich alle Unternehmen, die nicht unter das Treibhausemissionshandelsgesetz fallen und ihre bestehende, mit Öl oder Gas betriebene Anlage, auf Biomasse oder einen anderen regenerativen Energieträger umstellen möchten. Die alten Anlagen brauchen im Zuge der Neuausrichtung nicht unbedingt abgerissen zu werden. Vielmehr bietet es sich in vielen Fällen an, die vorhandenen Kessel für die Notfallversorgung oder als redundante Aggregate vorzuhalten.

Der programmatische Ansatz ermöglicht es neue Projekte/Teilnehmer kontinuierlich innerhalb der Projektlaufzeit (2008 – 2012) im Rahmen des JI-Projekts aufzunehmen, ohne, dass der (JI-) Genehmigungsprozess neu durchlaufen werden muss. Vorteile bestehen insbesondere in Bereichen, in denen das CO2-Minderungspotential pro Einzelmaßnahme zu klein ist, um jeweils als eigenständiges Projekt durchgeführt zu werden. Deshalb kann davon ausgegangen werden, dass eine Maßnahmenumsetzung ohne Einbindung in ein programmatisches Projekt oft nicht oder nur zeitlich verzögert stattfinden würde. Durch die Zusammenfassung einzelner Projekt/Maßnahmen zu einem „programmatischen JI-Projekt“ kann diesem Hemmnis entgegen gewirkt werden. Voraussetzung dafür ist, dass die neuen Teilnehmer die vorab definierten Teilnehmerkriterien erfüllen. Die DEHSt unterstützt programmatische JI-Projekte, da sie hierin ein geeignetes Instrument zur Erreichung bislang nicht genutzter Kohlendioxidreduktionspotentiale sieht.


Über AGO AG Energie + Anlagen

Das 1980 gegründete Unternehmen mit Sitz in Kulmbach ist Spezialist im Bereich innovativer und effizienter Energieversorgungsanlagen für Industriekunden und Kommunen. Dabei fokussiert sich die AGO AG Energie + Anlagen auf die Geschäftsfelder Anlagenplanung, Anlagenbau sowie Service und Beratung. Die Kernkompetenz der Gesellschaft liegt vor allem bei Blockheizkraftwerken, im wärme-, kälte- und lufttechnischen Anlagenbau, Biomasseheizkraftwerken und der Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung. Standortstudien/-entwicklung, Energieeffizienzberatung, Roh- und Brennstoffmanagement sowie das Emissionshandelsmanagement runden das Geschäftsmodell ab. AGO steht für Effizienz, Sicherheit und Technologiekompetenz ihrer Energieversorgungsanlagen.

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